Panerai

Die Italienische Uhrenmanufaktur "Officine Panerai" besticht durch schlichtes Design und Uhren mit sehr großem Durchmesser: Größen von 44 Millimetern und mehr sind keine Seltenheit.

Logo Panerai

Das Unternehmen wurde 1860 von Giovanni Panerai in Florenz gegründet. Im Jahre 1890 forcierte der Urenkel Guido Panerai das Geschäft auf präzise nautische Uhren. Um 1910 wurde mit leuchtenden Materialen experimentiert. 1915 erfolgte ein Patent zur Anmeldung eines leuchtendes Materials "Radiomir" (Heute: Luminor), welches auch bei kompletter Dunkelheit die Uhr ablesbar macht.

Durch die Erfolge konnte das Unternehmen für die italienische Marine produzieren. Bereits im ersten Weltkrieg wurden Instrumente von Panerai genutzt.

Nach 1940 entwickelte Panerai weiterhin Uhren für u. a. die ägyptische Marine. 1980 wurde – wieder für die italienische Marine – eine Uhr entwickelt, die 1000 Meter Tiefe standhält, die Uhr ging jedoch nie in Serienproduktion. Seit 1993 produziert Panerai auch für den freien Markt. Der Richemont Konzern übernahm im Jahre 1997 die Uhrenmarke und brachte so neue Impulse in das Unternehmen ein. Im Jahr 2000 wurde die Panerai Submersible 1000 vorgestellt, nun verfügte die Manufaktur über eine Uhr in Serienproduktion, welche einer Tiefe von 1000 Metern standhält. Seit 2002 werden die Uhren in der Schweiz gefertigt. Zudem wurden seitdem erste eigene Uhrenkaliber (P.2002) entwickelt.

Die Nähe zur Marine und die damit verbundenen großen Uhren mit sehr guter Ablesbarkeit sind das Markenzeichen von Panerai. Unter anderem trug Sylvester Stallone in seinem Film "Daylight" eine "Luminor Logo" von Panerai. Dadurch wurde die Marke in Hollywood bekannt. Noch heute – so heißt es – ist die Marke in der Filmbranche beliebt.

Ausgewählte Modelle

Panerai Radiomir1938 trat die Marine mit dem Auftrag an Panerai heran, eine Uhr zu entwickelt, die auch großem Druck standhält und sich selbst bei Dunkelheit ablesen lässt. Daraufhin entstand die "Panerai Radiomir" welche damals noch mit Rolex-Werken ausgestattet war. Es wurden insgesamt 350 Stück für die italienischen Kampfschwimmertruppe „Gamma“ hergestellt. Auch die aktuellen Modelle der Radiomir sind mit 45 Millimetern Durchmesser sehr groß und sehr gut ablesbar.